Spartipps für den Einkauf


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Um beim Einkauf von Lebensmitteln ein wenig Geld zu sparen, finden sich auf der vorigen Seite einige nützliche Tipps. Doch der Mensch lebt nicht vom Brot allein. In diesem Abschnitt geht es auch darum, wie sich beim Kauf andere Dinge wie z.B. Kleidung, Haushaltswaren, CDs/DVDs, Bücher und Elektroartikeln einige Euro einsparen lassen. Einige der Tipps lassen sich aber auch beim Kauf von Lebensmitteln anwenden.




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Gebraucht statt neu:

Bei bestimmten Dingen ist es mit gewissen Nachteilen und Risiken verbunden Gebrauchtes zu kaufen. So lassen sich einem Laptop oder Fernseher beispielsweise manche versteckte Mängel nicht auf den ersten Blick ansehen. Auch der Verschleiß ist elektronischen Geräten nicht von außen anzusehen. Darüber hinaus bestehen beim Gebrauchtkauf meistens nur sehr eingeschränkte oder gar keine Garantie- und Gewährleistungsrechte. Es gibt aber auch Güter, die gebraucht keineswegs schlechter als neu sein müssen. Das gilt beispielsweise für Bücher, Kleidung, Möbel und CDs. Bei diesen Dingen ist der Zustand und somit der Wert leicht zu erkennen und es lässt sich ohne Risiko eine Menge Geld sparen, wenn man hier auf Gebrauchtes zurück greift. Günstig gekauft werden können gebrauchte Dinge auf Flohmärkten, über Anzeigen in speziellen Zeitungen, in bestimmten Geschäften (Second Hand Läden) oder im Internet. Die bekannteste Adresse im Netz für gebrauchte Waren ist sicherlich eBay. Hier können Dinge ersteigert werden. Wie viel Geld man spart hängt also ganz davon ab, wie viele andere Leute mitbieten, wie hoch diese gehen und wie hoch man selber bereit ist zu bieten. Man sollte sich vor jeder Auktion, bei der man mitbietet auf jeden Fall eine Obergrenze setzen. Ebenfalls lohnend, können die regelmäßig stattfindenden Versteigerungen der örtlichen Fundämter sein. Hier werden alle abgegebenen Dinge versteigert, deren Besitzer sich innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht gemeldet haben. Darunter befinden sich Fahrräder, Handtaschen, Mobiltelefone, Koffer, Regenschirme und vieles mehr. Allerdings sollte man sich genau wie bei eBay auch hier ein Limit setzten, um nicht am Ende doch zu viel zu bezahlen.


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Tauschen statt kaufen:

Die Internetplattform Tauschticket ist wie der Name schon vermuten lässt eine Online-Tauschbörse. Hier können gebrauchte Artikel jeglicher Art, hauptsächlich aber CDs, DVDs und Bücher mit anderen Leuten getauscht werden. Aufgrund der hohen Nutzerzahl ist das Angebot erstaunlich vielfälltig. Eine Anmeldung bei Tauschticket ist kostenlos, allerdings fallen pro getauschten Artikel eine Tauschgebühr von 0,49€ sowie Versandkosten an.


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Leihen statt kaufen:

Dinge, die nur sehr selten benötigt werden, müssen nicht unbedingt gekauft werden. Das gilt zum Beispiel für teures Elektrowerkzeug, für das es in nahezu jeder deutschen Stadt Verleih-Geschäfte gibt und natürlich für Bücher, die kostengünstig in Bibliotheken ausgeliehen werden können. Aber auch Geschirr und Besteck, das man beispielsweise nur für eine große Feier benötigt, kann oft geliehen werden. Mit einer gezielten Suche im Internet findet man mitunter auch Leihangebote für viele andere Dinge wie z.B. Video-Beamer, Fotokameras, Navigationsgeräte, Sportgeräte, Campingausrüstung, Kleidung, Schmuck und vieles mehr. Das Sparpotenzial hängt davon ab, wie viel mehr die jeweiligen Produkte im Handel kosten und wie häufig sie verwendet werden.


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Feilschen und Handeln:

Zwar ist das Feilschen im deutschen Einzelhandel weit weniger üblich als auf einem orientalischen Basar, allerdings seit dem Wegfall des Rabattgesetzes am 25. Juli 2001 ausdrücklich erlaubt. Und in vielen Fällen lohnt es sich. Natürlich ist kein Verkäufer verpflichtet dem Kunden beim Preis entgegen zu kommen, aber viele tun es, wenn man sich beim Feilschen richtig anstellt. Wichtig ist dass man höflich bleibt, nicht zu viel fordert und eventuell darauf hinweist, dass es die Ware woanders eventuell günstiger gibt (was gar nicht mal unbedingt stimmen muss). Im Supermarkt um den Preis für einen Joghurt oder eine Dose Ravioli zu feilschen ist wohl nicht unbedingt angebracht und wahrscheinlich auch nicht sonderlich erfolgversprechend. Den Preis für einen Fernseher im Elektrofachmarkt von 499€ auch 450€ runter zu handeln kann aber durchaus funktionieren und lohnt sich ganz sicher.


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Rest- und Sonderposten:

Bei Restposten handelt es sich um Waren, die im Sortiment nicht mehr geführt werden und deswegen schnell und billig abgestoßen werden müssen. Sonderposten hingegen sind Waren die aus bestimmten anderen Gründen zu günstigeren Preisen verkauft werden (müssen). Beispielsweise wegen Insolvenzen, kleinerer Herstellungsfehler oder defekter Verpackungen. Überwiegend werden diese Artikel zwar ohne Umtauschrecht, dafür aber deutlich preisgünstiger vertrieben. In nahezu jeder mittleren oder größeren deutschen Stadt gibt es Rest- und Sonderpostenmärkte. Man sollte allerdings eine gewisse Disziplin besitzen und sich vorher genau überlegen, was man benötigt und wirklich nur das kaufen. Sonst hat man am Ende nichts gespart, weil man mit wesentlich mehr Dingen wieder herauskommt als man braucht. Vorsicht ist teilweise auch bei den so genannten „1 Euro Shops“ geboten. Manchmal werden hier Produkte für einen Euro verkauft, die es im ganz normalen Einzelhandel sogar günstiger gibt.


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Sparen mit Coupons:

Was in den USA schon lange sehr verbreitet ist, kommt in Deutschland erst so langsam in Fahrt. Sehr viele große Einzelhändler, Supermärkte, Discounter und Gastronomiebetriebe bieten auf ihren Homepages Rabattgutscheine, so genannte Coupons zum kostenlosen Ausdruck an. Auch in den Werbebeilagen der meisten Tageszeitungen sind Coupons enthalten. Diese zu verwenden lohnt sich nicht immer. So gewähren viele Anbieter beispielsweise einen Nachlass beim Kauf einer bestimmten Anzahl bestimmter Produkte. Will man diese nicht sowieso kaufen, lohnt sich der Couponeinsatz nicht. Bezieht sich der Nachlass hingegen auf ein einzelnes Produkt, welches man ohnehin kaufen möchte, lässt sich mit einem Coupon allerdings oft eine Menge Geld sparen. Bei ausdruckbaren Coupons sollte die Druckqualität möglichst gering gewählt werden (idealerweise Graustufen/schwarz-weiß), um Tinte zu sparen und die Druckkosten somit niedrig zu halten. In diesem Zusammenhang sei auch auf den Absatz "Druckerpatronen nachfüllen" in der Rubrik Unsortierte Spartipps verwiesen. Im nachfolgenden Video testet das Fernsehmagazin "Galileo" (ProSieben) den Einsatz von Coupons im Einzelhandel und kommt ebenfalls zu dem Fazit, dass hier großes Sparpotenzial vorhanden ist.



Mit dem unter diesem Absatz integrierten Such-Widget des Anbieters Gutscheinrausch.de, kann gezielt nach Gutscheinen für bestimmte Shops oder Kategorien gesucht werden. Die kleinen Pfeile oben rechts in der Box ermöglichen das Durchblättern, sofern für den Suchbegriff mehrere Ergebnisse gefunden wurden. Ein Klick auf "Zum Gutschein" öffnet dann die entsprechende Anbieterseite und in einem anderen Fenster den eventuell vorhandenen Gutscheincode und/oder die Einlösehinweise.



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Gratisproben:

Eine weitere Möglichkeit Produkte günstiger zu beziehen, stellen Gratisproben da. Hin und wieder bieten Hersteller kleine Mengen ihrer (meist neuen) Produkte kostenlos zum Testen an. Allerdings gilt es hierbei, die Bedingungen sehr aufmerksam zu lesen. Oft muss der Empfänger die Versandkosten selber tragen, so dass bei geringpreisigen Waren eigentlich keine Einsparung zu erzielen ist. Häufig werden die kostenlosen Produktproben auch nur als Dreingabe beim Kauf einer anderen Ware angeboten, was in den meisten Fällen ebenfalls keinen Sinn macht. Es gibt aber durchaus auch Angebote, bei denen man ohne wenn und aber eine kostenlose Probe vom Hersteller oder Händler zugesandt bekommt. Voraussetzung um diese zu finden, ist eine gezielte Suche im Internet. In manchen (seltenen) Fällen kann es sogar erfolgreich sein, einen Händler bzw. Hersteller einfach initiativ per Email anzuschreiben und um eine kostenlose Probe eines bestimmten Produktes zu bitten. Da sich aber jedes Produkt üblicherweise nur einmal testen lässt und die kostenlos zur Verfügung gestellten Mengen meistens recht klein sind, liegt hier langfristig ein eher geringes Sparpotenzial.


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Treuepunkte:

Einige Supermärkte, Discounter und Drogerien bieten ihren Kunden die Möglichkeit beim Einkauf Treuepunkte zu sammeln. Wie hoch die hiermit zu erzielende Ersparnis ist und welche Daten angegeben werden müssen, ist je nach Händler verschieden. Grundsätzlich bieten Treuepunkte auf jeden Fall eine Möglichkeit beim Einkauf langfristig etwas Geld zu sparen.


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Treuepunkte Online ersteigern:

In bestimmten Situation kann es sich lohnen, Treuepunkte käuflich zu erwerben. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Kosten für die Treuepunkte plus eventueller Zuzahlung, unterhalb des Wertes der damit zu erstehenden Ware liegen. Ein Beispiel: Eine bestimmte hochwertige Bratpfanne ist im regulären Handel ab 25€ zu erhalten. Als Treueprämie einer bestimmten Aktion ist sie für 100 Treuepunkte plus 10€ Zuzahlung erhältlich. Sind die 100 Treuepunkte für weniger als 15€ (inklusive Porto) zu erwerben, lohnt sich der Kauf der Treuepunkte. Der Handel mit Treuepunkten ist von den Geschäften nicht unbedingt erwünscht, aber keinesfalls verboten. Erstanden werden können Treuepunkte beispielsweise auf Online-Handelsportalen wie E-Bay und Co. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass es sich nicht um Klebemarken bereits abgelaufener Prämienprogramme handelt.


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Payback:

Payback ist ein Bonussystem, bei dem der Kunde für Einkäufe im Einzelhandel einen geringen bis mittleren Prozentsatz des Kaufbetrages (0,5% - 4%) gutgeschrieben bekommt. Dieser kann ab einem bestimmten Betrag entweder bar ausgezahlt, in Prämien getauscht oder an wohltätige Einrichtungen gespendet werden. Nachteilig für den Kunden ist dabei die detaillierte Analyse seiner Daten. Umfangreiche Informationen zur Payback GmbH inklusive eine Auflistung der wichtigsten Payback-Partner finden Sie auf Wikipedia.


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Deutschlandcard:

Auch die Deutschlandcard ist ein Bonussystem, das Rabatte auf Einkäufe gewährt. Das Prinzip ist dem von Payback sehr ähnlich. Allerdings lassen sich die Rabatte hier nicht als Bargeld auszahlen. Außerdem sind die gewährten Nachlässe häufig etwas niedriger. In der Regel wird für 2€ Einkaufswert ein Betrag von einem Cent gutgeschrieben. Das entspricht 0,5%. Auch ist die Liste der Partner etwas kleiner. Allerdings kann die Deutschlandcard trotzdem von Vorteil sein, wenn die Partnerunternehmen besser zum eigenen Konsumverhalten passen. Für ausführlichere Informationen zu diesem Bonussystem sei auch hier auf die Wikipedia verwiesen.


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Bonusportale:

Bonusportale funktionieren in etwa wie geschäftsübergreifende Treuepunkte. Ist man bei einem Bonusportal angemeldet (die Mitgliedschaft ist kostenlos und komplett unverbindlich), so erhält man für jeden Einkauf bei einem Partnershop des Portals einen Betrag (meistens zwischen 1,5% - 10% des Einkaufswerts) auf sein Konto des Bonusportals gutgeschrieben (Cashback). Der große Vorteil gegenüber den üblichen Treuepunkten im Supermarkt ist die Möglichkeit, sich das Guthaben bar auszahlen zu lassen. Außerdem werden die Boni von Einkäufen bei verschiedenen Shops zentral auf einem Konto gesammelt, so dass schneller eine größere Summe zusammen kommt. Nachteilhaft ist, dass sich Bonusportale nur im Zusammenhang mit Online-Einkäufen nutzen lassen. Ein sehr empfehlenswerter Anbieter in diesem Bereich ist Euroclix*. Dieses Portal existiert bereits seit 1999 und kooperiert mit ca. 1500 Webshops. Darunter sind namhafte Unternehmen wie z.B. Otto, Zalando, Edeka24, Neckermann, pizza.de, Deichmann, Maxdome, Thalia.de u.v.a..



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