Benzinverbrauch senken


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Ein Auto kann schon sehr hohe Kosten verursachen. Insbesondere die Ausgaben für Benzin oder Diesel spielen dabei eine große Rolle. Einfach auf ein Auto zu verzichten ist aber für viele Leute nicht denkbar oder schlichtweg nicht möglich, da das Auto beispielsweise für den Weg zur Arbeit gebraucht wird. Allerdings können auch die Kosten, die ein Auto verursacht durch eine entsprechende Fahrweise sowie der Beachtung einiger anderer Dinge deutlich gesenkt werden.




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Freie Tankstellen:

An freien Tankstellen kostet das Benzin in der Regel immer 1-2 Cent weniger, was bedeutet dass bei einer Tankfüllung von 50 Litern schon mal 50 Cent bis 1 Euro gespart werden können. Die Kraftstoffqualität ist definitiv überall gleich, da die Zusammensetzung von Benzin und Diesel nach sehr strengen Regeln genormt ist. Es besteht also kein Grund aus Sorge um den Motor teurer zu tanken. Aufgrund der verhältnismäßig geringen Einsparung, lohnt es sich natürlich nicht für das Tanken bei einer freien Tankstelle große Umwege in Kauf zu nehmen.


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Der richtige Zeitpunkt:

Laut einer ADAC Untersuchung sind Benzin und Diesel grundsätzlich Montags am günstigsten und Freitags am teuersten. Der zweit teuerste Wochentag ist der Mittwoch, während die Benzinpreise am Sonntag hingegen im Schnitt nur geringfügig teurer sind als am Montag. Wenn möglich sollte also Montags lieber gleich voll getankt werden, anstatt am Freitag vor dem Wochenendausflug noch mal zu tanken.


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Kurze Wege vermeiden:

Auf den ersten ein bis zwei Kilometern nach dem Kaltstart des Motors ist der durchschnittliche Verbrauch deutlich höher. Werden häufig derart kurze Strecken mit dem Auto zurück gelegt, kann ein 7-Liter Auto schon mal das doppelte verbrauchen. Zudem ist der Motor in den ersten Minuten nach dem Start einem höheren Verschleiß ausgesetzt.


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Motor nicht warmlaufen lassen:

Kfz-Sachverständige und der ADAC gehen davon aus, dass ein Warmlaufen lassen des Motors im Stand keinen positiven Effekt hat. Laut §30 Absatz 1 der Straßenverkehrsordnung ist es sogar verboten.


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Motor abschalten:

Bei längeren Haltevorgängen sollte der Motor abgeschaltet werden. Also an Bahnübergängen bei geschlossener Schranke, beim Be- und Entladen, bei längeren roten Ampelphasen sowie im Stau. Als Faustregel gilt, dass bereits bei 25 Sekunden Leerlauf mehr Kraftstoff verbraucht wird als beim Anlassen des Motors.


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Fahrweise:

Besonders viel Benzin lässt sich durch die richtige Fahrweise einsparen. Darunter versteht man im Wesentlichen: Sanft beschleunigen und früh hoch schalten, mit einer geringen Motordrehzahl, also in einem hohen Gang fahren, wenn möglich z.B. an einer roten Ampel früh den Fuß vom Gas nehmen und ausrollen lassen, anstatt in letzter Sekunde voll auf die Bremse zu treten. Allein durch das konsequente Einhalten dieser Grundsätze lassen sich bis zu 20% Kraftstoff einsparen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt dieser sparsamen Fahrweise ist, dass sich die Abnutzung der Verschleißteile am Auto reduziert, was langfristig geringere Reparatur- und Wartungskosten zu Folge hat. Für alle die das benzinsparende Fahren unter fachkundiger Anleitung üben wollen, bietet der ADAC ein eigenes Spritspartraining an. Die Preise sind von Region zu Region unterschiedlich und direkt beim ADAC zu erfragen.


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Reifendruck:

Zu geringer Reifendruck erhöht sowohl den Spritverbrauch als auch den Verschleiß der Reifen. Da sich der Reifendruck an jeder Tankstelle kostenlos kontrollieren und bei Bedarf erhöhen lässt, sind dies absolut unnötige Kosten.


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Auch der Reifendruck wirkt sich
auf den Benzinverbrauch aus. Er
sollte nie zu niedrig sein.



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Klimaanlage:

Klimaanlagen können im Sommer etwas sehr Angenehmes sein und wer extra ein Auto mit Klimaanlage gekauft hat, möchte ja auch etwas davon haben. Allerdings sollte man immer im Hinterkopf haben, dass eine eingeschaltete Klimaanlage den Kraftstoffverbrauch bis zu 2 Liter auf 100 Kilometern erhöhen kann. Wenn es also nicht unbedingt nötig ist, abschalten! Gleiches gilt übrigens auch für die Heizung und alle anderen Elektrischen Verbraucher, wenngleich diese alle nicht so viel Strom (und dadurch auch Benzin) benötigen wie die Klimaanlage.


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Kein unnötiger Ballast:

Je mehr Gewicht der Motor des Fahrzeugs bewegen muss, desto mehr Sprit verbraucht er dabei. Es sollte also nichts was gerade nicht gebraucht wird ständig im Auto liegen und immer mit durch die Gegend gefahren werden. Dieser Tipp gilt natürlich nicht für verhältnismäßig leichte Dinge, wie beispielsweise Straßenkarten. Bei vollen Getränkekästen oder schweren Arbeitswerkzeugen kann es hingegen schon einen Unterschied machen, ob sie ständig spazieren gefahren werden oder nicht.


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Aerodynamik:

Dachgepäckträger, Fahrradhalterungen oder andere Dinge, die den Luftwiderstand erhöhen sollten nur dann angebaut werden, wenn sie auch wirklich benötigt werden. Die Aerodynamik hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch.


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Leichtlauf Motorenöle:

Auch die Qualität und Viskosität des Motoröls hat Einfluss auf den Benzinverbrauch. Um für das eigene Auto das richtige Öl zu finden, sollte in jedem Fall die Betriebsanleitung des Fahrzeugs beachtet und gegebenenfalls eine Fachwerkstatt befragt werden. Beispielsweise kann das Mischen verschiedenartiger Motorenöle Defekte verursachen. Aus diesem Grunde sollte man sich mit dem Thema beschäftigen, wenn sowieso ein Ölwechsel ansteht.


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Motor regelmäßig warten (lassen):

Ein gut gewarteter und richtig eingestellter Motor arbeitet effizienter und kommt dadurch mit weniger Kraftstoff aus. Zu den wesentlichen Bestandteilen der Motorwartung gehören u.a. die richtige Einstellung der Elektronik, was bei modernen Fahrzeugen von einer Fachwerkstatt durchzuführen ist, sowie ein regelmäßiger Ölwechsel inklusive Erneuerung des Ölfilters. Ein verschmutzter Luftfilter erhöht ebenfalls den Spritverbrauch, was eine gelegentliche Reinigung empfehlenswert macht. Dafür ist es ausreichend den ausgebauten Luftfilter gründlich auszuklopfen und das Gehäuse mit einem Tuch oder einer Bürste zu reinigen oder wenn möglich auszusaugen. Ein zu stark verschmutzter Luftfilter sollte durch einen Neuen ersetzt werden. Auch der Zustand der Zündkerzen (nur Ottomotor) hat einen (sehr geringen) Einfluss auf den Benzinverbrauch.


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Spritsparreifen:

Die Beschaffenheit des Reifens wirkt sich ebenfalls auf den Kraftstoffverbrauch aus. Spezielle Leichtlaufreifen können den Rollwiderstand und somit den Verbrauch reduzieren. Allerdings gilt es zwei Dinge zu beachten: 1. Es gibt ein Kriterium das noch wichtiger ist als der Benzinverbrauch. Die Sicherheit. Guten Brems- und Fahreigenschaften sollte höhere Priorität beigemessen werden als dem Rollwiderstand. 2. Da gute Spritsparreifen häufig etwas teurer sind als gute konventionelle Reifen, lohnt sich die Anschaffung erst ab einer gewissen jährlichen Kilometerzahl. Wie hoch diese ist hängt vom PKW, der Fahrweise und den Reifen ab. Man sollte sich also vor der Anschaffung genauestens informieren und eventuell beraten lassen.


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Fahrgemeinschaft gründen:

Wer morgens einmal die Autos im Berufsverkehr beobachtet, kann feststellen, dass sich in den meisten Autos nur eine Person befindet. Und das obwohl bei der Mehrzahl der Autos Sitzplätze für vier bis fünf Personen vorhanden sind. Wer mit Nachbarn und/oder Arbeitskollegen eine Fahrgemeinschaft gründet, kann sich über immense Einsparungen freuen. Eine Fahrgemeinschaft mit vier Personen reduziert die Spritkosten für jeden Einzelnen schließlich um 75%. Auf der Internetplattform Fahrgemeinschaft.de können Mitfahrer gesucht und gefunden werden.


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Spritkosten berechnen:

Manchmal kann es sinnvoll sein, vor einer längeren Strecke die entstehenden Gesamtspritkosten auszurechnen. Das Ergebnis kann dann mit den Kosten für ein alternatives Fortbewegungsmittel - beispielsweise der Bahn - verglichen werden. Hierzu muss einfach nur die Länge der Strecke in Km, der aktuelle Spritpreis in € sowie der Verbrauch des Autos auf 100 Km in den Spritkostenrechner eingegeben, und anschließend mit der Maus auf „Kosten berechnen“ geklickt werden.


Spritkostenrechner

Strecke in Km:
Verbrauch auf 100 Km:
Benzinpreis pro Liter in €:
Gesamt-Spritkosten €:



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